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Kiez-Aktionen / 2019 / Kiezhausmeister

Presse-Kiezspaziergang mit den Kiezhausmeistern

9. August 2019

Bezirksbürgermeister Martin Hikel traf sich mit den „Schön wie wir“ Kiezhausmeistern und Vertreter*innen der Presse zu einem Neuköllner Rundgang. Anlass war, einen Blick auf das Problem der illegalen Müllablagerungen und einen zweiten auf die gute Arbeit der „Schön wie wir“- Kiezhausmeister zu werfen. Diese sind stets mit ihren blauen T-shirts und oft mit den auffälligen Lastenrädern in Neuköllns Kiezen unterwegs, um für mehr Bewusstsein für das „Sorgen“thema Müll und dessen richtige Entsorgung zu sorgen. „Der Müll in Neukölln“, macht Hikel die Fakten plastisch, „würde ein Wohnhaus von 21 m³ samt Innenhof randvoll füllen“. Eben darum ist es so wichtig, dass jede*r einzelne auf  seinen Kiez Acht gibt. „Die Bewegung ‘Schön wie wir‘ übernimmt unter anderem mit dem Projekt „Kiezhausmeister“ eine starke Aufgabe.“ Hikel betont weiter „wir alle können und müssen uns bewegen und Verantwortung für unseren Kiez übernehmen.“ Zwar wurden die Stellen und Arbeitszeiträume im Ordnungsamt bereits aufgestockt und auch die Kiezhausmeister*innen leisten einen wichtigen Beitrag, aber auch sie gemeinsam bringen erst einmal „nur“ Steine ins Rollen. So führte der Weg dann von der Schierker über Herrmann in die Warthestraße, wo die Kiezhausmeister ihr erstes großes Sperrmüll- und Tauschfest organisiert hatten. Hikel fragte Anwohner*innen, ob das eine gute Aktion war. „Ja, ja, das müssen Sie viel öfter machen, ich koch dann auch gern ‘nen Kaffee“, bekräftigte Frau Schwetzke, die seit 60 Jahren hier wohnt und den Kiez liebt. Weiter ging es durch den Anita-Berber-Park, in dessen Gebüschen leider viele Utensilien des Drogengebrauchs liegen. Spritzen, Kanülen, Hüllen, Alufolie - um diese zu entsorgen, gibt es spezielle Mülleimer von „FixPunkt e.V.“, die ebenfalls vorgestellt wurden und auf SammelTouren genutzt werden. Kioskbesitzer Wogan freut sich, wenn die Kiezhausmeister vorbei kommen und auch in seiner Straße zu mehr Achtsamkeit und Informationen verhelfen.  Müll gab es in verschiedenen Haufengrößen genügend zu sehen, aber natürlich gibt es auch positive Beispiele für besonderes Engagement. So auch, Ralf Schebel, der in jeder Hinsicht FarbenFreude verbreitet. Er hat die Baumscheibe vor dem Cafè Pomeranze zur Freude vieler angelegt und pflegt sie liebevoll. Martin Hikel überreichte als  anerkennendes „Danke Schön“ ein Blumenkästchen und die Neuköllner Mischung zur Aussaat im Frühjahr. Nach 2 Stunden mit  vielen Schritten, Worten, Infos, Fotos und lächelnden Gesichtern bleibt ein Fazit: Begegnungen mit Menschen sind die einfach-perfekte Basis für ein bewusstes Miteinander. Neukölln ist eben auch sehr schön! Machen wir es gemeinsam noch viel schöner!

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